Vorbeugen und ertappen 15.03.2017 14:55

Wer verreist oder für längere Zeit das Haus verlässt, sollte dafür sorgen, dass das Haus bewohnt aussieht, zum Beispiel durch elektrische Rollläden oder eine Licht-Zeitschaltuhr. Eine Energiesparlampe, die an eine Zeitschaltuhr angeschlossen ist, kostet wenig Strom, kann nichts in Brand setzen und erweckt den Anschein, als befände sich jemand im Haus. Auch den Briefkasten sollte man regelmäßig leeren lassen. Ein guter Schutz vor Einbrechern sind aufmerksame Nachbarn. Daher sollte man sie informieren, bevor man wegfährt. Für Fremde sollten Sie dagegen keine Hinweise hinterlassen – etwa eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, dass Sie in Urlaub sind. Auch mit Urlaubsgrüßen in sozialen Netzwerken sollte man vorsichtig sein.

Die meisten Langfinger brechen in leere Wohnungen ein. Sollten Sie dennoch einen Einbrecher antreffen, warnt die Polizei dringend davor, eine Konfrontation zu suchen. Wird den Dieben die Möglichkeit zur Flucht versperrt, könnten sie gewalttätig werden. Falls Sie keine Möglichkeit haben, unbemerkt die Polizei zu informieren, sollten Sie lieber abwarten, bis der Täter die Wohnung verlassen hat. Setzten Sie keinesfalls Ihre Gesundheit aufs Spiel. Schauen Sie, in welche Richtung der Täter die Wohnung verlässt, merken Sie sich markante Details seines Äußeren und informieren Sie dann sofort die Polizei.

Methoden zum Abschrecken

Minialarmanlage

Als Einbruchssicherung werden oft Minialarmanlagen angeboten, die man am Fensterrahmen anbringen kann. Wird das Fenster aufgehebelt, geht die Alarmanlage los. Experten bezweifelt den Effekt, da die kleine Anlage kaum Lärm macht. Wer noch zu Hause ist, wenn die Täter einsteigen, wird zwar gewarnt, aber ist man unterwegs, hören nicht einmal die Nachbarn das Piepsen der Alarmanlage.